Sozialpsychologie

In der Sozialpsychologie wird mithilfe von Eye Tracking gemessen, wie menschliches Verhalten durch den sozialen Kontext beeinflusst wird.

Eye Tracking in der Sozialpsychologie

Das Aufmerksamkeitsmuster der untersuchten Person in sozialen Situationen offenzulegen, hilft Forschern, den Einfluss des visuellen Eindrucks auf Gedanken und Verhalten zu verstehen.

Eye Tracking dient als Hilfsmittel, um Folgendes zu untersuchen:

  • Bildung und Änderung der Einstellung
  • Meinungen
  • Soziale Kognition
  • Selbstbild
  • Sozialer Einfluss
  • Gruppendynamik
  • Zwischenmenschliche Anziehung

Fallstudien

University of Chicago

Forscher der University of Chicago untersuchten anhand von Eye Tracking die soziale Aufmerksamkeit bei zwei Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Kulturen. Dabei handelte es sich zum einen um Teilnehmer aus städtischen Gebieten in Nordamerika und zum anderen um yukatekische Maya aus dem ländlichen Raum. Der Kenntnis der Forscher nach ist dies der erste Versuch, Eye Tracking-Methoden zur Quantifizierung kultureller Varianten in der sozialen Aufmerksamkeit anzuwenden. Mehr lesen

University of Miami

Studien zeigen, dass Personen mit Sozialphobien stärker auf negative Gesichtsausdrücke achten. Eine Eye Tracking-Untersuchung hat diese Theorie bestätigt. Sie hat darüber hinaus gezeigt, dass sich dieses Bias durch das Training von Personen hin zu einer Fokussierung auf positive Impulse reduzieren lässt.  Mehr lesen

Freie Universität Berlin

Forscher der Freien Universität Berlin setzten Eye Tracking in einer Studie ein, die durch Testen der Reaktionen auf Gesichtsausdrücke das Auftreten von Negativ-Neigungen (Bias) zwischen unterschiedlichen Kulturen belegte. Mehr lesen

Produkte und Leistungen

Produkte und Leistungen

Tobii Pro bietet Eye Tracking-Systeme für psychologische und neurowissenschaftliche Studien in einem kontrollierten Untersuchungsumfeld, wie etwa einem Labor, sowie für die Untersuchung des menschlichen Verhaltens unter Praxisbedingungen wie im Büro oder zuhause an. Unsere verschiedenen Softwarelösungen und ihre Fähigkeit, mit Lösungen anderer Anbieter zusammenzuarbeiten, erleichtern die Analyse der Daten. Mehr lesen

Veröffentlichungen

  • Lloyd, E. P., Hugenberg, K., McConnell, A. R., Kunstman, J. W., & Deska, J. C. (2017). Black and White Lies: Race-Based Biases in Deception Judgments. Psychological Science, 28(8), 1125–1136. https://doi.org/10.1177/0956797617705399
  • Paukner, A., Slonecker, E. M., Murphy, A. M., Wooddell, L. J., & Dettmer, A. M. (2017). Sex and rank affect how infant rhesus macaques look at faces. Developmental Psychobiology. https://doi.org/10.1002/dev.21579
  • Kraines, M. A., Kelberer, L. J. A., & Wells, T. T. (2018). Rejection sensitivity, interpersonal rejection, and attention for emotional facial expressions. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 59, 31–39. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2017.11.004

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